Auswahl eines Content Management Systems
10. Seitenmanagement mit HTML-Editoren *
Die Anwendungen zum HTML-Seitenmanagement haben ihre individuellen Stärken und Schwächen, verfolgen aber grundsätzlich eine ähnliche Philosophie. Sie eignen sich alle für einfachere, statische Internetauftritte oder kleine Intranets. Solange solche Auftritte von einer oder wenigen Personen gepflegt werden, die Anzahl der Seiten nicht zu stark wächst und der Auftritt ohnehin nur der Präsentation dient, kann man damit erste Erfahrungen sammeln.
Aktuelle Versionen handelsüblicher HTML-Editoren weisen ebenfalls gewisse CMS-Funktionalitäten auf. Vor allem Routineprozesse wie z.B. der FTP-Upload werden hier automatisiert und eingeschränkt auch das Sitemanagement (Verwaltung von Strukturen und Links) sowie die Verwendung von Gestaltungsvorlagen (Microsoft Frontpage)ermöglicht.
Alle diese Produkte haben ihre individuellen Stärken und Schwächen, verfolgen aber grundsätzlich eine ähnliche Philosophie. Sie eignen sich alle für einfachere, statische Internetauftritte oder kleine Intranets, die von einer oder wenigen Personen verwaltet werden sollen.
Als obere Grenze gilt die Verwaltung von 100 - 150 Seiten.
Durch die Abspeicherung aller Inhalte in HTML-Seiten wird das eigentlich zentrale Anliegen von Content Managment Systemen ignoriert: die Trennung von Layout und Inhalt. Es besteht dadurch weniger Flexibilität und die Schwierigkeit, durchgängige Qualitätskriterien durchzusetzen. Der Publishingprozess muss zudem zentral organisiert werden. Eine Präsentation von Informationen ist möglich, Funktionalitäten wie Newsletterbestellung , Diskussionsforen oder Bestellungen sind jedoch so nicht möglich.