Erst eine gründliche Evaluation der eigenen Bedürfnisse und der Fähigkeiten der einzelnen Systeme führt zu einer optimalen Entscheidungsfindung. Der "Faktor Mensch" sowie die Beratung und Schulung durch in der Anwendung des Systems erfahrene Partner sind nicht zu unterschätzen.
Das Problem
Dank leistungsfähiger HTML-Editoren sind die ersten 25 Seiten Ihrer neuen Website schnell geschrieben, und die Dateinamen, die es zu verlinken gilt, haben Sie natürlich auch im Kopf. Sie kommen jedoch schnell an Ihre Grenzen,
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wenn sich im Laufe der Zeit die Anzahl der Seiten vermehrt,
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die Anzahl der Personen, die an der Website mitarbeiten vergrößert,
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wenn sich die CI/CD Ihres Unternehmens ändert,
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wenn Sie die einmal erfassten Daten noch für andere Zwecke verwenden wollen,
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mehrere Sprachvarianten unterstützt werden sollen,
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wenn es gilt, bereits vorhandene Unternehmensdaten zu integrieren oder
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bestimmte Benutzergruppen aktuell mit speziellen Inhalten anzusprechen.
Dann wird die Redaktion zur Engstelle im Informationsfluss. Dies ist der Moment, wo Ihnen ein Informatikstudent hilft, die Inhalte mit einfachen serverseitigen Techniken wie PHP oder Active Server Pages (ASP) neu zu organisieren. Skripts und Includes kommen ins Spiel. Leider verstehen Sie jetzt nicht mehr so ganz, wie alles funktioniert. Und ist Ihr Helfer mal nicht greifbar, kommen Sie ganz schön ins Schwitzen:
Es wird Zeit, sich nach einem Content Management System (CMS) umzusehen.
Der Markt
Sie sind nicht der einzige Internetbeauftragte mit diesem Problem. Der CMS-Markt ist jedoch ein noch junges, dynamisches und dementsprechend unübersichtliches Segment. Lassen wir Portale, Communities oder Media Asset Management mal beiseite, dann können wir den CMS-Markt in drei Teilbereiche unterteilen:
Im oberen Bereich haben sich nur wenige internationale Anbieter erfolgreich durchgesetzt. Systeme in diesem Bereich sind von durchgehend hoher Leistungsfähigkeit und damit einhergehend - von den Kosten einmal abgesehen - auch von nicht zu unterschätzender Komplexität.
Im mittleren Bereich gestaltet sich der Markt bereits wesentlich breiter. Die Produkte verzichten zum Teil auf Features wie Plattformunabhängigkeit, Skalierbarbeit, Konfigurierbarkeit und Integrationsfähigkeit. Sie unterscheiden sich in ihrer Schwerpunktsetzung wie Print oder Web sowie auch in der Implementierung einzelner Funktionalitäten wie z.B. Workflow.
Letztlich gibt es im unteren Segment eine große Anzahl von Produkten, die eher den Charakter von Redaktionssystemen haben. Oft sind diese Systeme aus Internetprojekten von Dienstleistern hervorgegangen.
Die Auswahl
Ein Marktüberblick stellt nur einen ersten Schritt dar, wenn es darum geht, sich für ein bestimmtes Produkt zu entscheiden und dieses dann zu implementieren. Eine erfolgreiche Einführung bedingt eine strategische Planung hinsichtlich der zu erreichenden Ziele und Zielgruppen. Das zukünftige Wachstum der Website und der Investitionsschutz müssen genauso berücksichtigt werden wie Überlegungen zum Betrieb des Systems, Zuständigkeiten, Workflow, Performance und Sicherheit.
Erst eine gründliche Evaluation der eigenen Bedürfnisse und der Fähigkeiten der einzelnen Systeme führt zu einer optimalen Entscheidungsfindung. Der "Faktor Mensch" sowie die Beratung und Schulung durch in der Anwendung des Systems erfahrene Partner sind nicht zu unterschätzen.